Von Basel nach Rom – Im Einsatz für den Papst

Base und Region - Unser spannendes Interview mit dem Basler Gardisten Dominique Dupont | Baselundregion.ch

Unser spannendes Interview mit dem Basler Gardisten Dominique Dupont (Titelfoto: © Jessica Krämer).

In einem interessanten Gespräch gab uns der sympathische Basler einen kleinen Einblick in den Alltag der Schweizergarde. 

Alle Wege führen bekanntlich nach Rom.
So auch der von Dominique Dupont, dem 23-jährigen Basler in den Diensten der Schweizergarde.

Seit dem 01. Juni 2021 dient Hellbardier Dominique Dupont nun bereits in der Schweizergarde direkt im Vatikan.

Herzlichen Dank für das spannende Gespräch.

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Der Basler Gardist – Dominique Dupont | Foto: © Jessica Krämer

Herr Dupont, viele stellen sich die Schweizergarde als sehr streng und diszipliniert vor. Entspricht das wirklich der Realität?

Natürlich steht die Disziplin immer an erster Stelle. Wie es in jedem militärischen Korps sein muss. Wir haben eine Vorbildfunktion und dieser müssen wir im Dienst, aber auch ausserhalb des Dienstes stets gerecht werden. Als Schweizergardist trägt man eben eine ganze Menge Verantwortung. Dafür sind wir unter anderem ausgebildet worden.

Wie kam es zu Ihrem Eintritt in die Schweizergarde?

Mir hat das militärische schon immer sehr gut gefallen. Diese Lebensweise tut mir einfach gut. Zudem wollte ich meinen katholischen Glauben, welcher mir sehr wichtig ist, vertiefen und erweitern.

Muss man als Schweizergardist automatisch auch ein praktizierender Katholik sein?

Die Heilige Messe zu besuchen ist natürlich erwünscht. Als Gardisten sind wir jedoch ohnehin schon, in dienstlicher Form, an den Gottesdiensten präsent. Der Glaube spielt also immer eine zentrale Rolle.

Hatten Sie schon einmal die Gelegenheit dem Papst persönlich über den Weg zu laufen beziehungsweise mit ihm zu reden?

Ja! Nach der Prüfung bekommt jeder von uns die Möglichkeit direkt beim Papst zu dienen. Das Gespräch mit ihm war für mich sehr emotional und bleibt unvergesslich. Es ist etwas ganz Besonderes in meinem Leben.

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Bei der Eidesleistung – Dominique Dupont | Foto: © Jessica Krämer

Würden Sie den Schritt noch einmal gehen?

Ja klar. Absolut. Ohne zu zögern. 

Was macht die Schweizergarde für Sie aus?

Als Schweizergardist verkörpern wir etwas sehr Wichtiges. Diese wertvolle und grossartige Tradition hat für mich einen sehr hohen Stellenwert, welcher unbedingt gepflegt, beschützt und weitergeführt werden muss. Gleichzeitig sind wir selbstverständlich auch immer auf dem neuesten technischen und militärischen Stand.

Moderne und Tradition im besten Einklang sozusagen?

So kann man es sagen. Die anspruchsvolle Ausbildung bereitet uns körperlich sowie auch geistig darauf vor, uns an die verschiedenen Situationen schnell anpassen zu können. Ob mit traditionellen Methoden oder mit modernen. Wir sind immer gut vorbereitet.

Haben Sie manchmal Heimweh?

Eher weniger! Wir haben, wie viele anderen auch, unsere freien Ferientage, die dazu genutzt werden können in die Heimat zu fliegen. Nach Hause zu kommen und die Familie sowie die Freundin wiederzusehen, ist und bleibt natürlich ein grosses Highlight, auf das man sich immer wieder gerne freut. 

Vielen lieben Dank | für das interessante und sehr spannende Interview.
Es hat uns Spass gemacht und war uns ebenso eine grosse Ehre.

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