Baselundregion.ch im Gespräch mit Thomas Kestenholz

Basel und Region - Im Gespräch mit Thomas Kestenholz, CEO der Kestenholz Gruppe | Kestenholz Automotive Holding AG | Baselundregion.ch

Unser spannendes Interview mit Thomas Kestenholz, CEO der Kestenholz Gruppe | Kestenholz Automotive Holding AG (Fotos: zVg).

In einem interessanten Gespräch gab uns Thomas Kestenholz einen kleinen Einblick in 70 Jahre Familiengeschichte.

Tradition, Flexibilität, Begeisterung und Fairness stehen im Mittelpunkt des Familienunternehmens Kestenholz. Seit 70 Jahren schafft und fördert das Unternehmen Arbeitsplätze in unserer Heimatstadt und unterstützt dadurch den enorm wichtigen Wirtschaftsstandort Basel.

Herzlichen Dank für das Gespräch und auf weitere 70 Jahre Familienerfolg.

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Unglaublich, aber wahr. 70 Jahre Kestenholz. Wie fühlen Sie sich dabei?

Vor allem sehr stolz. Es ist unglaublich, dass wir schon in der dritten Generation, die Kestenholz Gruppe so erfolgreich führen..

Als CEO der Kestenholz Gruppe tragen Sie sehr viel Verantwortung. Schliesslich führen Sie eine grossartige 70-jährige Erfolgsgeschichte weiter in die Zukunft. Spüren Sie diesbezüglich nochmals einen verstärkten Erfolgsdruck?

Der Erfolgsdruck ist immer präsent. Gerade durch und über die Familie, den Maklern und den Geldgebern gibt es selbstverständlich eine grosse Erwartungshaltung. Immerhin bin ich aktuell für 820 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verantwortlich. Eine schöne, wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe.

Es fordert sicher grossen Mut, Leidenschaft, Wissen, Kreativität und Innovation, um als CEO der Kestenholz Gruppe erfolgreich zu sein. Woher nehmen Sie die Inspiration dafür?

Viel Inspiration entnehme ich über meine Familie, wie zum Beispiel meinen Vater, über meine Freunde sowie über anderen Unternehmen. Grundsätzlich ist es jedoch fundamental Interesse zu zeigen. Das ist meine persönliche Grundbasis. Der ganze Input entsteht über das Interesse sowie über die Neugierde an den jeweiligen Dingen.

Sie schaffen, fördern und sichern seit 70 Jahren Arbeitsplätze und unterstützen somit den enorm wichtigen Wirtschaftsstandort in Basel und Region. Was bedeutet Ihnen die Grossregion Basel?

Unsere Grossregion ist mir natürlich sehr wichtig. Heimat ist schliesslich Heimat. Das ist der Ort, an dem ich aufgewachsen bin und dieser ist und bleibt immer etwas ganz Spezielles bzw. Besonderes für mich. Es gibt eben nur eine Heimat.

Als CEO der Kestenholz Gruppe haben Sie sicher einen vollen Termin-Kalender. Gibt es überhaupt noch Zeit für Freizeit, Ferien und Hobbies?

Leider viel zu wenig, aber die wenige Zeit, welche übrig bleibt, verbringe ich selbstverständlich mit meiner Familie. Ich habe 2 Töchter im Alter von 3 und 6 Jahren und eine liebe Frau. Ihnen gehört jede freie Minute. 

Welches war ihr erstes Fahrzeug?

Ein Smart.

Hatten Sie schon immer den Plan CEO der Kestenholz Gruppe zu werden, oder gab es auch mal andere Pläne bezüglich Ihres beruflichen Werdegangs?

Ich habe meine Ausbildung als KFZ-Mechatroniker schon mit 16 Jahren begonnen. Mit dieser Ausbildung war der Startschuss in der Automobilbranche tätig zu sein, natürlich gelegt. Mit viel Fleiss und harter Arbeit habe ich anschliessend das Ziel CEO zu werden, erreicht.

Die gesamte Automobilbranche befindet sich bekanntlich im Umbruch. Sehen Sie den aktuellen Entwicklungen (Beispiel E-Fahrzeuge) positiv (als neue Chance) entgegen?

Es ist zweifelsohne absolut richtig und wichtig alternative Antriebsmöglichkeiten zu entwickeln und zu fördern. Dass man jedoch fast ausschliesslich auf E-Fahrzeuge setzt, finde ich schade. Es handelt sich hierbei hauptsächlich um eine politische Entscheidung, welche durch die Energiekriese, in der wir uns gerade befinden, festgelegt wurde. Es wäre jedoch schön, wenn auch noch andere – alternative – Wege offen und zugänglich wären.

Wohin führt der Weg von Kestenholz in den nächsten 10 Jahren hin?

Wir möchten das Familienunternehmen weiterhin erfolgreich fortsetzen und dabei unbedingt Mercedes Benz bleiben. Darüber hinaus möchten wir weiter wachsen (noch grösser werden) und die interne sowie die externe Prozess-Digitalisierung nach vorne bringen. Gerade in der heutigen Zeit finde ich beispielsweise, Papierloses arbeiten wichtig und praktisch.

Was wünschen Sie sich sowie der Stadt Basel für die Zukunft?

Natürlich gesund zu bleiben und für weitere 70 Jahre viele Menschen aus unserer wunderbaren Region, mit Kestenholz, erfreuen zu dürfen. Der Stadt Basel wünsche ich eine offene, freie und faire politische Diskussion, bezüglich alternativen und verschiedenen Antriebszielen.

3 Dinge, die Sie mögen?

Schöne und schnelle Autos, Vanillecreme von meiner Mutter und den Sport.

3 Dinge, die Sie nicht mögen?

Unwahrheiten, Verspätungen und alles, was unter Wasser stattfindet – wie beispielsweise das Tauchen.

Vielen lieben Dank | für das interessante und sympathische Gespräch.
Auf weitere erfolgreiche 70 Jahre Kestenholz Gruppe.

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